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New York City

Mein erster zwischenstop war New York City.

Ich bin mit zwei Freunden aus Deutschland dahin geflogen. Der Flug ging satte 8 1/2 Std und verging glücklicherweise sehr schnell. Von meinem Nebensitzer im Flugzeug konnte Ich mir noch Insider Tipps für NYC abholen.

Am Flughafen in NYC angekommen, suchten wir eine günstige Möglichkeit ins Hotel zu kommen. Taxi war für uns keine Option. Mit der subway/train musste man 3-4 mal umsteigen, weshalb die auch rausfiel. Wir haben uns für ein shuttle entschieden, der fast bis an das hotel fährt. Von dort aus war es nur wenige subway Stationen entfernt zum Hotel. Der shuttle kostete 17$ pP.

Der Strassenverkehr in New York ist katastrophal. Ständig Stau, andauert hupt einer und nahezu jede Stunde hört man Sirenen. Als Taxifahrer muss man da sehr starke Nerven haben. Der shuttle hat uns am times square abgesetzt und von dort aus wollten wir die subway uptown nehmen. Klingt einfacher als es ist, wenn man jeweils zwei Koffer hat und ein Rucksack und gegen einen menschenschwarm am times square laufen muss. In der subway angekommen wurde ich zuerst mal angestresst, ich solle nicht so 'dumm' schauen sonst werde ich geschlagen. Toller erster Eindruck von New York

In der subway hatten wir dann auch erste Orientierungsprobleme, weshalb wir circa 1h später an der gewünschten Haltestelle rauskamen. Von dort aus hieß es dann hotel suchen. Wir haben dann ständig die Leute gefragt wo wir hin müssen und sind durch einige hoods gelaufen (hood = Gegenden die man abends meiden sollte, da dort überwiegend kriminelle schwarze wohnen). Es gibt bessere Sachen als mit relativ viel Bargeld, Kreditkarten und zwei Koffer + Kamera durch die hood zu laufen. Vorallem als wir einen älteren Herren nach dem weg gefragt haben, meinte er nur : "Ihr wohnt hier? Ohhhh ihr müsst aufpassen, die Leute hier sind, ums schön auszudrücken nicht sehr nett". Aber zum Glück wohnten wir ja nicht direkt dort, sondern etwas weiter, weshalb kein Grund zur Sorge bestand. Im Hotel angekommen war die Erleichterung groß. Endlich müssten wir nicht mehr die schweren Koffer mit uns rumachleppen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich ein sehr schlechtes Bild von NYC. Sehr viele Schwarze Thugs (Thugs = Raudis, Schlägertypen die ständig Ärger verursachen und sich nicht an die Gesetze halten), viele obdachlose und der ständig auftretende Geruch von Gras.

An dem Tag sind wir dann noch in die Innenstadt um uns etwas Orientierung zu verschaffen und die Stadt kennenzulernen.

Tag 2 begann in dem wir den NY pass abgeholt haben. Sehr empfehlenswert! Damit hat man die Möglichkeit über 80 Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in New York zu sehen , aber zahlt nur einmalig für den Pass und nicht überall für den Eintritt. Nachdem wir den Pass abgeholt haben, haben wir eine Bus Rundfahrt gemacht um die Stadt zu sehen und zu wissen wo was liegt. Anschließend sind wir ans Empire State Building gegangen. Obwohl wir vor 11 Uhr da waren, standen wir dennoch knapp 3 Std um auf die Aussichtsplattform zukommen. Von dort sah man die gesamte Stadt. War sehr schön.

Anschließend haben wir eine Bootstour im Hudson River gemacht und die skyline von New York zu sehen und die Freiheitsstatue. An dem Tag haben wir uns noch das 9/11 memorial angeschaut. Welches die Geschichte zu den Anschlägen des 11.09 erzählt. Sehr interessant!

In den tagen 2 und 3 hatten wir weniger Glück. Einig Attraktionen waren bereits für den Tag ausverkauft oder es war eine Reservierung notwendig, was wir übersehen haben.

Ich wollte unbedingt die Wall street tour machen. Was sich jedoch als Reinfall rausstellte. Man lief durch die Wall street bekam anfangs recht interessante Informationen, aber man durfte in keins der Gebäude rein (aus Angst nach 9/11).Die meisten Banken und Unternehmen sind auch gar nicht mehr in der Wall street, aus Angst vor einem zweiten Anschlag. Daher befinden sich diese in der Innenstadt oder woanders. Nach circa 30 min war der eigentliche Teil der Tour schon fertig. Die Wall street war erkundet und wir haben das aller erste Restaurant im NYC geshen und den One trade tower (da wo die Zwillingstürme standen). Der guide hat uns irgendwas über den Boden erzählt, die Wände, aber wirklich was mit der Wallstreet hatte es nichts zu tun. Schade...

Wir haben auch eine Radtour durch den Central park gemacht. Sehr amüsant.

Fun Fact: Läuft man in NYC über eine rote Ampel stört das keinen, fährt man jedoch im Central park mit dem Fahrrad bekommt man eine Strafe. Dennoch war es sehr schön und zur Abwechslung sehr erholsam mit dem Fahrrad unterwegs gewesen zu sein. Gegend ende hat mir New York City dann doch gefallen. Zumal man hier jede Nation antrifft (wirklich jede), jeden Typ von Menschen (Bänker, tennis Lehrer, Schüler, Studenten, verrückte Rapper die ihre CDs am Times square verkaufen und sagen, das sie nächstes Jahr bei mtv auftreten werden, Künstler die mit den wenigsten Sachen Kunstwerke zaubern, Magier....).

An einer der letzten Abenden haben wir uns schick gemacht uns sind auf eine rooftop party gegangen. Sehr exklusive und echt empfehlenswert. Anfangs waren wir im Hotel daneben. Sehr witzig wie einfach man in ein Hotel kommt ohne dort ein Zimmer gebucht zu haben. Die Gelegenheit haben wir genutzt und Fotos von der skyline NYC aus der Penthouse suite gemacht.Die rooftop party war mein Highlight in NY. Eine lange Warteschlange und nur wenige kommen rein. Das gibt einem das Gefühl man sei exklusiv, etwas besonderes. Am rooftop angekommen lief laute Musik, nur schick gekleidete Leute und inmitten des Raums ein Pool!!! Ich dachte, ich seh nicht richtig. Ein Stockwerk höher konnte man dann den Ausblick genießen und ebenfalls feiern und tanzen. Die Preise waren ganz ok, zumal wir keinen Eintritt zahlen müssten. Ein cocktail kostete 14$. Was man in Deutschland auch zahlen würde.

 

Fazit : New York hat seine schöne aber auch seine hässlichen Seiten. Es ist schön mal da gewesen zu sein, aber wohnen würde ich da nicht wollen.

10.8.16 18:04

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